Tipps rund um den Baum
Geschmückte Bäume
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Hier einige Tipps
Schauen Sie doch einmal vorbei, eventuell fällt ihnen schon jetzt ein toller Baum ins Auge, dann Unser Tip für Sie: Suchen Sie sich schon jetzt Ihren Baum aus, wir reservieren ihn dann für Sie bis zum gewünschten Termin. Kaufen Sie einen bereits geschnittenen Baum sägen Sie vor dem Aufstellen noch einmal eine kleine Scheibe ab und stellen ihn in Wasser, aber nach Möglichkeit nicht zu dicht an die Heizung! Dann hält sogar eine Rotfichte bis Mitte Januar. ( selbst erprobt ! ) lassen Sie ihn bereits jetzt reservieren. Auch einen Dekorationsbaum für die Adventszeit haben wir für Sie.
Ab Dezember Verkauf ab Hof, von 9 - 19 Uhr.
Sie finden uns auch unter http://www.marktplatz-schaumburg.de Hier können Sie Ihren Weihnachtsbaum bestellen.
Wir bringen Ihnen den Baum auch ins Haus, allerdings gegen einen Kostenaufschlag. Dieser beträgt bei Lieferung in nachstehendem Bereich:
Rinteln, Silixen, Bremke, Rott: € 2,00
Restliches Extertal, Auetal, Obernkirchen, Bad Eilsen: € 4,00
Restliches Kreisgebiet Schaumburg, Hess.-Oldendorf: € 6,00
Anschrift: Heinrich Brand, Egge 2 , 31737 Rinteln - Volksen
Telefon: 05754 / 1629
Fax: 05754 / 9260098
Tipps zur Haltbarkeit
Weihnachtsbäume, die Sie bei uns im Topf bekommen, dürfen Sie nicht mit den wesentlich teureren Bäumen aus einer Baumschule verwechseln. Ein Weihnachtsbaum im Topf wird meistens "abgestochen" d.h. die Wurzeln werden durchtrennt, und anschließend wird der Baum mit Erde in einen Topf gesteckt. Besonders gut eignen sich dafür die Blaufichten, da sie als Flachwurzler, im Gegensatz zur Nordmanntanne (Tiefwurzler) - mit dem Spaten besser ausgehoben werden können.
Für kleine Blaufichten im Topf besteht bei richtiger Handhabung, trotz der stark beschnittenen Wurzeln, eine hohe Anwuchswahrscheinlichkeit. Sie müssen kurzfristig wieder eingepflanzt und viel gegossen werden. Bei längeren und starken Frostperioden gibt es kaum eine Anwuchschance da der Bau austrocknet.
Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) hat dunkelgrüne, glänzende Nadeln, die sehr fest an den etagenförmigen Zweigen sitzen. Sie kommt ursprünglich aus dem Kaukasus, Georgien und der Türkei. Sie wird bis zu 60 Meter hoch. Die Nordmanntanne erfreut sich wegen ihrer Haltbarkeit und weichen Nadeln zunehmender Beliebtheit.
Die Blaufichte (Picea punges glauca) hat je nach Herkunft blaue oder grüne sehr spitze Nadeln, und wird auch Stechfichte genannt. Die Anordnung der Zweige ist etagenförmig und daher schön zum schmücken. In ihrer Heimat Nordamerika wird die Blaufichte bis zu 35 Meter hoch. Die Nadeln sind bis ca. 3 cm lang und sitzen recht fest am Zweig.
Die Rotfichte (Picea abies) ist der ursprüngliche einheimische Weihnachtsbaum. Seine 2 bis 3 cm langen Nadeln sind hellgrün um den Zweig angeordnet. Oftmals sind die Bäume wegen ihrer Schnellwüchsigkeit mit weit auseinander sitzenden Zweigetagen bestückt. Nur unter opotimalsten Bedingungen mit Wasser im Ständer und in kühlen Räumen hält er länger als eine Woche.
Die Nobilistanne (Abies procera) ist mit ihren blauen ca. 4 cm langen weichen Nadeln der haltbarste unter den Bäumen. Wegen seiner Anfälligkeit gegen Pilzbefall und wegen seines oft unregelmäßigen Wuchses wird er nur selten angebaut. Er ist wegen seiner stabilien Zweige sehr gut für echte Kerzen geeignet.
Es gibt noch zahlreiche weitere Sorten wie z.B. die Koreatanne, die Serbische Fichte, die Schwarzkiefer, die Douglasie, die Weißtanne, die Nobilis-Tanne und die Coloradotanne, auch Silbertanne genannt. Der Anteil dieser Bäume liegt bei uns bei ca.5 %
Natürlich wirkt ein Baum, der erst 5 Tage vor Weihnachten geerntet wurde, zunächst etwas frischer. Für die Haltbarkeit eines Baumes ist aber vor allem die richtige Handhabung nach der Ernte entscheidend. Ein richtig behandelter Baum kann bis lange nach den Feiertagen Freude bereiten, auch wenn er schon frühzeitig geerntet wurde.
Nach der Ernte gibt der Baum Ethylengas (wie z.B. auch ein Apfel im Reifeprozess) ab. Das Ethylengas ist vollkommen ungefährlich, es beschleunigt aber den "Verfallsprozess" des Baumes. So ist es wichtig, dass der Baum nach der Ernte erst etwas "Ruhe" hat und dabei das Gas entweichen kann. Man nennt diesen Vorgang "Abgasen".
Ebenso wichtig wie die richtige Handhabung des Baumes bis zum Verkauf ist auch der Aufbewahrungsort bis zum endgültigen Aufstellen zum Fest. Am besten ist ein Platz, der der natürlichen Umgebung möglichst ähnlich ist, d.h. kühl und windgeschützt. Ein Baum der ständig im Luftzug steht oder direktem Sonnenschein ausgesetzt ist, wird trocken. Wer die Möglichkeit hat, kann den Baum im Garten unter einer Hecke aufbewahren. Gut geeignet ist ebenso eine kühle Garage oder ein wind- und sonnengeschützter Balkon. Das Verpackungsnetz sollte erst nach dem Aufstellen im Zimmer entfernt werden.
Den Baum ins Wasser zu stellen, damit er länger frisch bleibt, ist nur sinnvoll, wenn vorher vom Stamm eine ca. 5 cm dicke Scheibe abgesägt wurde. Diese Arbeit kann man sich jedoch sparen, wenn der Baum nicht in einer stark geheizten Wohnung oder in direkter Sonneneinstrahlung steht, denn sein Stamm ist gleichzeitig auch sein eigener Wasserspeicher. Ein angespitzter Baum, wie er häufig in Märkten angeboten wird, ist die denkbar schlechteste Lösung in Sachen Haltbarkeit, denn nur die Rinde kann Wasser transportieren.
Neben der richtigen Behandlung ist auch die Sorte des Baumes ausschlaggebend. Hierzu geben wir folgende Empfehlung ab:
Rotfichten (picea abies) - Für ein bis zwei Tage geeignet
Blaufichten (pices pungens glauca) - Für ca. eine Woche bis 10 Tage geeignet
Nordmanntannen (abies nordmanniana) - Für zwei Wochen und mehr geeignet.
Nobilis-Tannen (abies procera)
und die diversen Kiefernsorten
Noch ein Tipp zum Aufstellen: Entfernen Sie das Verpackungsnetz erst, nachdem der Baum gerade im Ständer an seinem für ihn bestimmten Platz steht. Stellen Sie den Baum einen Tag vor dem Schmücken auf, damit er sich schön entfalten kann.


















